23.07.2006

Nachrichtenarchiv 24.07.2006 00:00 Dem Nahen Osten droht humanitäre Katastrophe

Das Bündnis von Hilfsorganisationen "Aktion Deutschland Hilft" stellt sich auf eine humanitäre Katastrophe im Nahen Osten ein. Der Vorstand des Bündnisses und Leiter von Malteser International, Radtke, sagte in Bonn, er erwarte einen Anstieg der Zahl ziviler Opfer. Es sei mit einer Verschlechterung der Situation zu rechnen. Das betreffe sowohl die Zahl von Verletzten als auch den medizinischen Bedarf bei Flüchtlingen. Radtke begrüßte die Ankündigung Israels, einen Hilfskorridor einzurichten. Bis zum Freitag sind nach Angaben der Organisationen mehr als 300 Libanesen getötet und über 1.000 verwundet worden. 700.000 Menschen seien auf der Flucht.