11.07.2006

Nachrichtenarchiv 12.07.2006 00:00 Westerwelle rügt Teilnehmerkreis des Integrationsgipfels

FDP-Chef Westerwelle wirft der Bundesregierung Einseitigkeit beim Teilnehmerkreis des Integrationsgipfels vor. Sie ziehe bei dem Treffen am Freitag im Bundeskanzleramt die Kirchen gegenüber den Muslimen vor . Die Regierung müsse sich von der Privilegierung bestimmter Glaubensrichtungen verabschieden, forderte Westerwelle in einem Zeitungsinterview . Der FDP-Chef wörtlich: "Was soll das für eine Integration sein, wenn die Regierung sich die Glaubensrichtungen aussucht?" Auch zum Bündnis für Erziehung von Ministerin von der Leyen seien weder die jüdische noch die muslimische Glaubensgemeinschaft eingeladen gewesen.