30.06.2006

Nachrichtenarchiv 01.07.2006 00:00 Beratungen des UN-Menschenrechtsrates zum Schluss überschattet

Der neue UN-Menschenrechtsrat hat seine erste Sitzungsperiode abgeschlossen. Der eskalierende Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern überschattete die Beratungen. Islamische Staaten wollten eine Verurteilung der israelischen Militäroperationen im Gazastreifen erreichen. Die EU-Länder unter den 47 Mitgliedern bestanden darauf, dass auch die Anschläge von Palästinensern erwähnt werden. Die Europäer setzten sich auch dafür ein, die schweren Menschenrechtsverletzungen in der sudanesischen Krisenregion Darfur zu verurteilen. Am Donnerstag hatte der Rat eine Konvention gegen das Verschwindenlassen von Menschen verabschiedet. Diese Konvention und die Annahme einer Erklärung zu den Rechten von Ureinwohnern bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker als "Durchbruch für den weltweiten Menschenrechtsschutz".