24.06.2006

Nachrichtenarchiv 25.06.2006 00:00 Vorstoß gegen Länderfinanzhilfen bei Schwangerschafts-Abbrüchen

Zwei der neuen Bundesländer wollen  die staatlichen Finanzhilfen bei Schwangerschaftsabbrüchen reduzieren. Der Spiegel berichtet, Sachsen und Thüringen planten, am Donnerstag bei der Gesundheitsminister-Konferenz in Dessau einen entsprechenden Antrag einzubringen. Der Antrag ziele darauf ab, die Kostenübernahme einzuschränken. Er werde auch von Sachsen-Anhalt unterstützt. Laut Gesetz sind den Angaben zufolge die Länder verpflichtet, bedürftigen Schwangeren die Kosten für die Abtreibung zu erstatten.