18.06.2006

Nachrichtenarchiv 19.06.2006 00:00 amnesty: China liefert systematisch Waffen in Krisengebiete

China hat sich in kurzer Zeit zu einem der weltweit größten Rüstungsexporteure entwickelt und liefert systematisch in Konfliktgebiete wie Sudan und Nepal. Das geht aus einem Bericht von amnesty international hervor. Chinas Rüstungsexporte belaufen sich derzeit auf rund eine Milliarde US-Dollar im Jahr. Häufig werden Waffen im Tausch gegen Rohstoffe und Bodenschätze geliefert, die China dringend für seine schnell wachsende Wirtschaft benötigt. An der chinesischen Rüstungsproduktion seien auch westliche Unternehmen beteiligt, so amnesty. Genannt wird speziell des US-Dieselmotor-Hersteller Cummings.