Seilbahnunglück in Italien

 (DR)

Am Sonntag war die Gondel mit 15 Menschen etwa um die Mittagszeit aus zunächst ungeklärter Ursache in die Tiefe gestürzt. Zwei Kinder wurden per Rettungshubschrauber in eine Klinik in Turin geflogen. Eines starb noch am Abend an seinen Verletzungen. Unter den Toten waren fünf israelische Staatsbürger, wie das israelische Außenministerium bestätigte. Es handele sich um eine Familie. Der fünfjährige Sohn, der einzige Überlebende des Unglücks, liege in kritischem Zustand weiter in der Klinik. Laut italienischen Medien sei seine Tante bei ihm.

Das Südtiroler Unternehmen Leitner, das für die Wartungen der Seilbahn zuständig ist, gab an, dass bei der letzten magnetinduktiven Seilprüfung im November 2020 Ekeine UnregelmäßigkeitenE festgestellt worden seien. Die Prüfung erfolge jährlich. Auch nach der Generalüberholung der Bahn im Jahr 2016 sei die Anlage genau kontrolliert worden. (dpa, 24.5.21)