14.05.2006

Nachrichtenarchiv 15.05.2006 00:00 DKG: 150 Millionen Euro Verluste durch Streiks in Kliniken

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erwartet weitere Verluste in dreistelliger Millionenhöhe auf Grund der Ärzte-Streiks in dieser Woche. Die Arbeitsniederlegungen träfen die Unikliniken "ins Mark", sagte DKG-Sprecher Andreas Priefler in Berlin. Dennoch sei ein bezahlbarer "vernünftiger Tarifabschluss" langfristig wichtiger als eine Vereinbarung, die zusätzliche Personalkosten in Milliardenhöhe zur Folge hätte. Priefler bezifferte die bisherigen Erlösausfälle der Unikliniken seit Beginn der Ärztestreiks vor neun Wochen auf 100 bis 150 Millionen Euro. In einer ähnlichen Größenordnung bewegten sich die erwarteten Verluste in dieser Woche. Die Streiks sollen nach Angaben der Ärztegewerkschaft Marburger Bund jetzt eine ganze Woche stattfinden und nicht wie bisher tageweise.