05.05.2006

Nachrichtenarchiv 06.05.2006 00:00 Mixa kritisiert mangelndes Unrechtsbewusstsein

Der Augsburger Bischof Mixa hat ein schwindendes Unrechtsbewusstsein in der Abtreibungsfrage kritisiert. Nur eine Minderheit junger Menschen wisse noch, dass ein Schwangerschaftsabbruch laut Paragraf 218 zwar unter bestimmten Voraussetzungen straffrei, aber dennoch rechtswidrig sei. Das sagte Mixa in Köln. Für Katholiken verbiete sich jedwede Nähe zur vom Staat geduldeten Abtreibungspraktik.