29.04.2006

Nachrichtenarchiv 30.04.2006 00:00 Neun Millionen Kinder in Lateinamerika unterernährt

Nach UN-Angaben sind in Lateinamerika und den Karibikstaaten rund neun Millionen Kinder chronisch unterernährt. Damit seien etwa 16 Prozent aller unter Fünfjährigen betroffen, teilte das Kinderhilfswerk Unicef mit. Die Unternährung sei Folge von Armut und verstärke die soziale Ungleichheit weiter, heißt es in dem Bericht. Vor allem die indigene und schwarze Bevölkerung in ländlichen Gebieten habe nicht genügend zu essen. Weitere Probleme seien mangelnde Schulbildung sowie schlechte Infrastruktur wie der Wasserversorgung. Am stärksten von Kinderarmut und Hunger sind laut Unicef Guatemala und die Andenstaaten betroffen.