26.03.2006

Nachrichtenarchiv 27.03.2006 00:00 Konferenz befasst sich mit Frühwarnung vor Katastrophen

Internationale Wissenschaftler wollen heute auf einer Konferenz in Bonn Lücken bei der Frühwarnung vor Naturkatastrophen schließen. Dank revolutionärer technischer Entwicklungen habe sich die Vorhersage von Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Das erklärte der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Jan Egeland. Nun müsse die Politik in Informationssysteme investieren, um die Bevölkerung im Katastrophenfall unverzüglich warnen zu können. "Die Nachricht von einem nahenden Hurrikan muss jeden Fischer sofort erreichen", so Egeland. Nur so könne im Ernstfall Leben gerettet werden. An der Konferenz zur Frühwarnung vor Naturkatastrophen nehmen mehr als 1.000 Experten aus 140 Ländern teil. Auch der frühere US-Präsident Clinton wird als UN-Sonderbeauftragter für den Wiederaufbau der Tsunami-Regionen in Asien in Bonn erwartet.