19.03.2006

Nachrichtenarchiv 20.03.2006 00:00 amnesty würdigt Arbeit von Monira Rahman

Mit dem Menschenrechtspreis von amnesty international Deutschland ist am Abend Monira Rahman aus Bangladesch ausgezeichnet worden. Die 41-Jährige ist Gründerin der Menschenrechtsorganisation «ASF», die sich in dem südasiatischen Land um bislang über 1.100 Frauen als Opfer von Säureattentaten kümmerte. In Bangladesh wurden seit 2000 weit mehr als 1.700 Frauen und Mädchen Opfer von Säureattentaten, was zu schwersten Verbrennungen von Gesicht und Körper führt. Die Täter seien ausschließlich Männer, hieß es. Rahmans Organisation betreut Betroffene in zwei Spezialkliniken, leistet juristischen Beistand und organisiert Proteste gegen die Übergriffe.