08.03.2006

Nachrichtenarchiv 09.03.2006 00:00 Bischöfe: In Berlin wird Religionsunterricht aus der Schule gedrängt

Die katholischen Bischöfe haben deutliche Kritik am geplanten Ethik-Unterricht in Berlin geübt. Der Religionsunterricht werde dadurch aus der Schule gedrängt. Das erklärte Kardinal Karl Lehmann heute zum Abschluß der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz. Konfessioneller Religionsunterricht und Ethik müßten gleichberechtigte Alternativfächer sein, so Lehmann. Zuvor hatte der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, den geplanten Ethik-Unterricht in Berlin als "tot geborenes Kind" bezeichnet und angekündigt, die Regelung verfassungsrechtlich überprüfen zu lassen.