01.03.2006

Nachrichtenarchiv 02.03.2006 00:00 EU soll Maßnahmen zu Vogelgrippe-Sperrzonen übernehmen

Die in Deutschland für Vogelgrippe-Sperrzonen angeordneten Maßnahmen für Haustiere sollen von der EU übernommen werden. Der EU-Ausschuss der nationalen Tierärzte in Brüssel empfahl der EU-Kommission heute, die Hauspflicht für Katzen und der Leinenzwang für Hunde sollen EU-weit in H5N1-Sperrbezirken vorzuschreiben. Der Ausschuss unterstrich aber auch, dass es bisher keine Hinweise darauf gebe, dass Menschen sich bei Hautieren anstecken könnten. Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit hatte am Mittag berichtet, dass die an Vogelgrippe verendete Katze auf Rügen mit der auch für Menschen gefährlichen Variante des H5N1-Erregers infiziert war. Auch diese Experten betonten, dass der Fall keine vergrößerte Gefahr für Menschen bedeute. - In Deutschland gilt in Vogelgrippe-Sperrzonen ab sofort Leinenpflicht für Hunde und Hausarrest für Katzen. Betriebsfremde dürfen nicht mehr in Geflügelzuchtbetriebe.