28.02.2006

Nachrichtenarchiv 01.03.2006 00:00 "Bombodrom" - kein Kompromiss in Sicht

Im Streit um den geplanten Luft-Boden-Schießplatz in Nordbrandenburg - genannt Bombodrom - bleiben die Fronten verhärtet. Die Bundeswehr halte an den Plänen für das 142 Quadratkilometer große Gelände fest. Das betonte Verteidigungsminister Jung nach einem Gespräch mit den Ministerpräsidenten von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Platzeck und Ringstorff. Das Argument der Bundeswehr, die Nutzung sei unmittelbar erforderlich, sei nach rund einem Jahrzehnt ohne Übungsbetrieb "nicht mehr so schlagkräftig", sagte Platzeck. Die Region sei auf den Tourismus angewiesen. - Die nächsten Gerichtsentscheidungen werden im zweiten Halbjahr erwartet.