25.02.2006

Nachrichtenarchiv 26.02.2006 00:00 Shell-Geld für Umweltopfer

Ein Gericht in Nigeria hat den Öl-Konzern Shell am Freitag zur Zahlung von 1,5 Milliarden US-Dollar verurteilt. Mit dem Geld soll eine Volksgruppe, die im ölreichen Niger-Delta lebt, für die Zerstörung von Natur und Umwelt durch die Ölförderung entschädigt werden. Nigeria ist eine der größten Öl-Exportnationen der Welt, dennoch lebt ein großer Teil der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Shell erklärte dem britischen Rundfunksender BBC, für die Vorwürfe gebe es keine Beweise. Der Konzern kündigte Berufung an.