17.02.2006

Nachrichtenarchiv 18.02.2006 00:00 RSF: Journalisten wegen Mohammed-Karikaturen in Haft

Die internationale Journalistenorganisation "Reporter ohne Grenzen" (RSF) fordert die sofortige Freilassung wegen Mohammed-Karikaturen inhaftierter Journalisten. Den Angaben zufolge wurden mindestens zwölf Journalisten im Jemen, in Syrien und Algerien wegen der Veröffentlichung von Karikaturen verhaftet. Unabhängig davon, was man über die umstrittenen Karikaturen denke, dürften Pressevertreter deswegen nicht verfolgt, verhaftet oder mit dem Tod bedroht werden. Insgesamt 13 Medien in Algerien, Marokko, Jordanien, Jemen, Malaysia und Indonesien seien vorübergehend oder dauerhaft geschlossen worden, so die Journalistenorganisation.