16.02.2006

Nachrichtenarchiv 17.02.2006 00:00 Diakonie kritisiert Ein-Euro-Jobber im Vogelgrippe-Einsatz

Das pommersche Diakonische Werk hat den Einsatz von Ein-Euro-Jobbern zur Beseitigung von verendeten Vögeln auf der Insel Rügen scharf kritisiert. Die gesetzlichen Voraussetzungen dafür seien «eindeutig nicht gegeben». Wenn die Behörden Arbeitslose im Kampf gegen die Vogelgrippe einsetzen wollen, müssten die Betroffenen sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden. Und wegen des gesundheitlichen Risikos müssten sie auch angemessen entlohnt werden. Zudem sei durch diese Tätigkeit keine Qualifizierung der Langzeitarbeitslosen für den ersten Arbeitsmarkt erkennbar. Das sei aber bei Ein-Euro-Jobs gesetzlich vorgeschrieben, mahnt die Diakonie.