08.02.2006

Nachrichtenarchiv 09.02.2006 00:00 USA: Atheisten protestieren gegen christliche Symbole

US-amerikanische Atheisten wehren sich gegen christliche Symbole auf staatlichem Grund. Seit 1998 wurden insgesamt 14 Stahlkreuze als Gedenkstätten in Utah errichtet, eines für jeden Highway-Polizisten, der in Ausübung seines Berufes starb. Doch die Kreuze könnten schon bald wieder abgebaut werden, wenn die Vereinigung Amerikanischer Atheisten ihren Willen durchsetzt. Die Organisation mit Sitz in Texas, die nach eigenen Angaben 30 Millionen Mitglieder in den USA hat, ist vor Gericht gezogen, um gegen diese Kreuze vorzugehen. Es widerspreche den Verfassungen der USA und des Bundesstaates Utah, christliche Symbole auf öffentlichem Grund und Boden aufzustellen, argumentieren die Atheisten. Damit ergreife der weltanschaulich neutrale Staat Partei für das Christentum, argumentiert Michael Rivers, Direktor des Atheisten-Verbandes in Utah.