31.01.2006

Nachrichtenarchiv 01.02.2006 00:00 Caritas: 1.000 Tote jede Woche in Ugandas Flüchtlingslagern

Die Lage in den Flüchtlingslagern Nordugandas hat sich laut Caritas international dramatisch zugespitzt. Jede Woche stürben rund 1.000 Menschen in den Lagern, teilte die Caritas in Freiburg mit. Ursache seien auch die unzureichende medizinische Versorgung und eine in der jüngsten Zeit dramatisch ansteigende Selbstmordrate unter den Vertriebenen. Die Caritas forderte von der Bundesregierung einen entschlossenen Einsatz für ein Ende des Bürgerkriegs. In dem seit fast 20 Jahren dauernden Konflikt wurden nach UN-Schätzungen rund 100.000 Menschen getötet und 1,5 Millionen vertrieben.