30.01.2006

Nachrichtenarchiv 31.01.2006 00:00 Korruptionsvorwürfe: Weltbank friert Kredite für Kenia ein

Wegen anhaltender Korruptionsvorwürfe gegen die kenianische Regierung hält die Weltbank einen Kredit für Kenia zurück. Die bereits 2004 bewilligten 260 Millionen US-Dollar sollen nach Berichten der südafrikanischen Nachrichtenagentur Sapa erst fließen, wenn die Regierung Kenias die Korruption effektiv bekämpft. Der Kredit war zur Entwicklung des Schulwesens, zur Bekämpfung von Aids und zum Ausgleich des Haushaltes bestimmt. Eine Delegation der Weltbank bereist derzeit Kenia, um die Lage des Landes zu analysieren. Vergangene Woche war in Kenia erneut belastendes Material aufgetaucht. Es bringt Mitglieder der kenianischen Regierung in Verbindung mit korrupten Machenschaften und belastet auch den Präsidenten Mwai Kibaki.