30.01.2006

Nachrichtenarchiv 31.01.2006 00:00 Hamas spricht von "Erpressung des palästinensischen Volkes"

Die radikal-islamische Hamas hat internationale Forderungen nach einem Gewaltverzicht und der Anerkennung Israels zurückgewiesen. Die Hilfe für die Palästinenser mit diesen Forderungen zu verknüpfen, sei eine «Erpressung des palästinensischen Volkes», teilte der Sprecher der Bewegung, Muschir al-Masri, mit. Er forderte, den Sieg der Hamas bei der Parlamentswahl als Ausdruck des Willens der Palästinenser anzuerkennen.Das so genannte Nahost-Quartett aus Vertretern der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der USA und Russlands hatten die Hamas gestern Abend in London noch einmal zum Gewaltverzicht aufgefordert. Außerdem drohte das Quartett der radikal-islamischen Hamas mit dem Stopp aller Hilfsleistungen..