30.01.2006

Nachrichtenarchiv 31.01.2006 00:00 Europarat: EU-Osterweiterung führte nicht zu mehr Kriminalität

Die EU-Osterweiterung im Frühjahr 2004 hat bisher nicht zu mehr organisierter Kriminalität in den alten Mitgliedstaaten geführt. Das geht aus einem Bericht des Europarats in Straßburg hervor. Die Zahlen von Verdächtigen aus Osteuropa seien danach entgegen mancher Befürchtungen konstant geblieben und teilweise sogar gesunken. Fahnder und Justizbehörden profitierten vom Wegfall der Grenzen offenbar mehr als organisierte internationale Banden. Dennoch sei bei der Verbrechensbekämpfung noch mehr Zusammenarbeit auf europäischer und internationaler Ebene nötig. Die Globalisierung erleichtere insbesondere die grenzüberschreitende Wirtschaftskriminalität- so der Europarat.