30.01.2006

Nachrichtenarchiv 31.01.2006 00:00 Papst: Politik soll menschenwürdige Entwicklung fördern

In seiner ersten Fastenbotschaft hat Papst Benedikt XVI. an die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Finanzen appelliert, eine menschenwürdige Entwicklung zu fördern. Der erste Beitrag der Kirche liege dabei nicht in der Bereitstellung materieller Mittel oder technischer Lösungen, sondern in der Erziehung des Gewissens und in der Propagierung des christlichen Menschenbildes, heißt es in dem heute im Vatikan veröffentlichten Schreiben. Als ein wichtiges Kriterium für verantwortungsvolle Politik sieht der Papst eine Religionsfreiheit, die den Christen auch Freiheiten zur gesellschaftlichen Gestaltung einräume.