14.01.2006

Nachrichtenarchiv 15.01.2006 00:00 Kirchenpräsident warnt vor Politisierung der WM 2006

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Steinacker hat vor einer Politisierung des Sports hat mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2006 gewarnt. Die Forderung nach einem Ausschluss der iranischen Nationalmannschaft, die nach den Äußerungen des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinedschad zum Holocaust laut wurde, wiederhole genau die Vermischung von Sport, Religion und Politik, wie sie im Iran praktizierte werde. Das sagte Steinacker bei einer Tagung zum Thema "Kultort Fußballstadion" in Frankfurt am Main. Fußball werde entarten, wenn er zur Religion werde, so Steinacker weiter. Es gebe im Fußball aber viele einer Religion ähnliche Verhaltensweisen, an die die Kirche anknüpfen könne.