09.01.2006

Nachrichtenarchiv 10.01.2006 00:00 Pro Asyl kritisiert Deutschlands Asyl-Politik

Die Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge "Pro Asyl" kritisiert die Asylpolitik der Bundesregierung. Anlaß ist die Veröffentlichung der Asylbewerberstatistik für das Jahr 2005. Deren Zahl ist mit etwa 29.000 so niedrig wie seit 1983 nicht mehr. Noch 411 Personen haben den Status der Asylberechtigten erhalten. Dies bedeute, daß Deutschland nach wie vor nicht willens sei, seinen Beitrag zur Aufnahme von Flüchtlingen zu leisten, erklärte Pro Asyl. Denn politische und ethnische Verfolgung, Kriege und andere Fluchtgründe hätten 2005 keineswegs abgenommen.