05.01.2006

Nachrichtenarchiv 06.01.2006 00:00 Wowereit verteidigt Ethik-Unterricht in Berlin

Im Streit um den geplanten Werteunterricht hat Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit (SPD) den Kirchen mangelndes Selbstbewusstsein attestiert. Ereignisse wie der Weltjugendtag in Köln zeigten, dass die Kirchen keine Angst davor haben müssten, dass man ihnen nicht zuhöre. Das Pflichtfach Ethik sei keine Konkurrenz zum kirchlichen Religionsunterricht. Es richte sich vielmehr an über 90 Prozent der Schüler in Berliner Oberschulen, die zurzeit an gar keinem derartigen Unterricht teilnähmen. Der Religionsunterricht werde zudem weiter finanziell vom Senat unterstützt, so Wowereit.