03.01.2006

Nachrichtenarchiv 04.01.2006 00:00 Deutliche Zunahme an Gewalt gegen Journalisten

63 Journalisten und fünf Medienmitarbeiter sind im vergangenen Jahr weltweit bei der Ausübung ihres Berufs getötet worden. Wie die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" in Berlin mitteilte, waren das zehn mehr als im Vorjahr. Auch Übergriffe und Zensur hätten deutlich zugenommen. Weltweit seien derzeit 126 Journalisten und 70 Internetdissidenten hinter Gittern. Zum dritten Mal in Folge war der Irak laut "Reporter ohne Grenzen" das gefährlichste Land für Journalisten. 2005 kamen dort 24 Journalisten und fünf Medienmitarbeiter ums Leben.