10.11.2005

Nachrichtenarchiv 11.11.2005 00:00 ai: Merkel soll Todesstrafe in China thematisieren

Amnesty International (ai) hat die designierte Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, bei ihrem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao das Thema Menschenrechte anzusprechen. Die Generalsekretärin der deutschen Amnesty-Sektion, Lochbihler, sagte der Oldenburger "Nordwest-Zeitung", Frau Merkel sollte darauf hinwirken, dass China die Todesstrafe abschafft. Hu Jintao kommt am Vormittag mit der CDU-Vorsitzenden zusammen. Gestern waren Verträge mit der deutschen Wirtschaft unter anderem über die Lieferung von 60 ICE-Hochgeschwindigkeitszügen unterzeichnet worden.