08.11.2005

Nachrichtenarchiv 09.11.2005 00:00 Vorweihnachtlicher Kommerz soll begrenzt werden

Ein Bündnis von Kirchen, Einzelhandel, Schaustellern und Verbrauchern hat erstmals gemeinsam dazu aufgerufen, die Vorweihnachtszeit im Handel stärker zu begrenzen. Weihnachtsmärkte und Lichterschmuck in den Städten sollten erst nach Totensonntag beginnen, das ist der Sonntag vor dem 1. Advent. Die Initiative "Alles hat seine Zeit - auch der Advent" sei nicht konsumfeindlich, sagte die Hannoversche Landesbischöfin Käßmann. Vielmehr solle die stille Zeit vorher geschützt werden. Prälat Karl Jüsten, der Vertreter der Bischöfe bei der Bundesregierung, sagte, es gehe vor allem darum, das Bewußtsein für die Vorbereitungszeit auf das Fest der Geburt Christi zu schärfen. Das Bündnis hob hervor, es sei im Interesse aller, wenn die jahreszeitlichen Feste ihren unverwechselbaren Charakter behielten.