Schwester Katharina über ein bekanntes Adventslied

"Tragt Eurer Güte hellen Schein"

Schwester Katharina erzählt in ihrem heutigen Morgenimpuls, warum eine Strophe des bekannten Adventsliedes "Wir sagen Euch an, den lieben Advent" den Alltag eines Jeden erleuchten kann – und man seine Freude daran entwickeln kann.

Licht und Dunkelheit / © Beatrice Tomasetti (DR)
Licht und Dunkelheit / © Beatrice Tomasetti ( DR )

Gestern, am dritten Adventssonntag haben wir morgens die drei Kerzen angezündet und mit dem Lied "Wir sagen Euch an, den lieben Advent" gesungen. Dort heißt es: "Sehet die dritte Kerze brennt, nun tragt Eurer Güte hellen Schein, weit in die dunkle Welt hinein. Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr, schon ist nahe der Herr.

Und am Nachmittag haben wir einen schönen Adventskaffee mit dem Konvent und einigen Gästen zelebriert. Einen alten Herrn hatten wir zum Dankeschön eingeladen, weil er unsere Asissi-Pilgergruppe im Sommer sehr spät nachts vom Flughafen abgeholt und nach Hause gebracht hat. Beim Adventskaffee hat er erzählt, dass er ist schon einige Jahre Rentner ist und sagt dann: "Ach, wissen Sie, ich habe in meinem ganzen Leben so viel Gutes und Schönes erlebt, das möchte ich jetzt gern weitergeben an Menschen, die es nicht so gut haben. Und so chauffiert er tagein und tagaus Kinder und Jugendliche einer Kinderheimgruppe, die in seinem kleinen Dorf auf einem Bauernhof leben. Er fährt sie zum Fußballtraining und zum Ballett, zum Musikunterricht und zum Arzt oder zu anderen Terminen.

Er hat seine Freude daran und die Kinder einen guten Freund und Helfer. Genau – habe ich da gedacht – so kann das ganz praktisch gehen: „Nun tragt Eurer Güte hellen Schein, weit in die dunkle Welt hinein.“


Schwester Katharina / © Alexander Foxius (DR)
Schwester Katharina / © Alexander Foxius ( DR )
Quelle:
DR

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