21.10.2005

Nachrichtenarchiv 22.10.2005 00:00 Huber sieht Kirchen in "Spagatsituation"

Die Evangelische Kirche hat nach den Worten ihres Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber mit ihrer Leitungsstruktur keinen Nachteil im Vergleich zur katholischen Kirche. "Eine Kirche, die öffentlich von mehreren Personen und dabei besonders wirkungsvoll von Frauen in Leitungsämtern vertreten wird, braucht sich nicht zu verstecken", sagte Huber bei einer Tagung der Johanniter-Arbeitsgemeinschaft. Beide großen Kirchen sieht Huber in einer Spagatsituation. Während die finanziellen Spielräume enger würden, wachse zugleich die Nachfrage nach geistlicher Orientierung. Dies zeigten Großereignisse wie der katholische Weltjugendtag und der Deutsche Evangelische Kirchentag.