10.10.2005

Nachrichtenarchiv 11.10.2005 00:00 Amnesty protestiert gegen Todesstrafe

Mit einer symbolischen Hinrichtungsaktion vor der chinesischen Botschaft hat amnesty international am Sonntag in Berlin die Beendigung des staatlichen Tötens in China gefordert. Mit 90 Prozent aller weltweit vollstreckten Todesstrafen halte die Volksrepublik China einen traurigen Rekord, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Seit 2002 begeht amnesty international gemeinsam mit 37 weiteren internationalen Organisationen jeweils am 10. Oktober den Welttag gegen die Todesstrafe. Für die meisten der insgesamt 3.797 registrierten Hinrichtungen seien neben China vor allem Iran, Vietnam und die USA verantwortlich.