10.10.2005

Nachrichtenarchiv 11.10.2005 00:00 Hilfsorganisationen fordern langfristigen Aufbau für Mittelamerika

Bei den verheerenden Unwettern in Mittelamerika sind vermutlich mehr als 2.000 Menschen ums Leben gekommen. Drei Tage nach einem Erdrutsch in zwei Dörfern in Guatemala gaben die Rettungskräfte die Suche nach 1.400 Vermissten auf. Die Zahl der Menschen, die in Folge des Hurrikan «Stan» getötet wurden, lag bislang offiziell bei mehr als 700. Unterdessen mahnten Hilfsorganisationen, die Auswirkungen des Unwetters seien vor allem Folge von Armut und umweltschädlichen Anbauweisen in der Landwirtschaft. «Brot für die Welt» und die Diakonie Katastrophenhilfe riefen zu mehr langfristiger Hilfe für Mittelamerika auf. Ursache für die verheerenden Auswirkungen der Unwetter seien vor allem die wirtschaftlichen und politischen Strukturen der Region. Das erklärte die Direktorin der beiden kirchlichen Hilfsorganisationen, Füllkrug-Weitzel.