Mit 29 Versen ist das "Te Deum" der große Lob-, Bitt- und Dankhymnus in der katholischen Liturgie. Zu besonders großen Feiertagen oder festlichen Anlässen wird das "Te Deum" in den Gottesdiensten gesungen. Zentrales Thema ist die Vereinigung des Lobgesangs der himmlischen Heerscharen, der Apostel, Propheten, Märtyrer mit der ganzen Kirche zum himmlischen Lobgesang. In der gebräuchlichsten deutschen Übersetzung "Großer Gott, wir loben Dich" heißt es in Strophe fünf: "Dich, Gott Vater auf dem Thron, loben Große, loben Kleine. Deinem eingebornen Sohn singt die heilige Gemeinde, und sie ehrt den Heilgen Geist, der uns seinen Trost erweist." An Pfingsten, dem "Geburtstag der Kirche", dem Tag, an dem der Heilige Geist auf die Jünger herabgekommen ist, erklingen Vertonungen des Te Deum von Edward Elgar und Arvo Pärt. Dazu: aus Anlass des 100. Todestags eine Orgelversion von Max Reger.
Pfingstliche Musik von Elgar, Dietrich Buxtehude, Orlando Gibbons und Jean Langlais sowie ein Trompetenkonzert von Leopold Mozart und ein Konzert für Cembalo und Orchester von Francis Poulenc runden das Programm der Sendung ab.