17.09.2005

Nachrichtenarchiv 18.09.2005 00:00 UN-Gipfel für Entwicklungs-NGOs ohne neue Perspektive

Mit der Annahme des Schlussdokuments ist am Abend in New York der UN-Weltgipfel zu Ende gegangen. Mehr als 170 Vertreter von Regierungen aus aller Welt hatten während des drei Tage dauernden Gipfeltreffens über die UN-Reform, die Armutsbekämpfung und die Stärkung der Menschenrechte beraten. Vertreter von deutschen entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen bewerteten die Ergebnisse des Gipfels als zwiespältig. Es seien praktisch keine neuen Beschlüsse gefasst worden. Begrüßt wurde von den Organisationen einhellig, dass die Vereinten Nationen künftig entschiedener gegen drohenden Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgehen wollen.