14.09.2005

Nachrichtenarchiv 15.09.2005 00:00 EnBW für Beibehaltung des Atomausstiegs

Nach Umwelt- und Ärzteverbänden hat sich auch ein führender deutscher Energiekonzern für die Beibehaltung des «Atomausstiegs» ausgesprochen. «Es ist eine Frage des Anstands, dass man sich an das hält, was man verhandelt, vereinbart und unterzeichnet hat», betonte der Vorstandschef der Energie Baden Württemberg  Claassen. Global wird es allerdings nicht ohne Kernkraft gehen», sagte Claassen weiter. Für den Fall eines Regierungswechsels am Sonntag hatte die Union angekündigt, den zwischen den Energieversorgern und der rot-grünen Bundesregierung ausgehandelten Atomausstieg rückgängig zu machen.