Die Geschichte des Hiob im Schauspiel Köln

Gottesfurcht auf dem Prüfstand

Der arme, gottesfürchtige Jude Mandel Singer verliert alles, was ihm lieb und teuer ist. Doch am Ende erlebt er Versöhnung und sagt Ja zum Leben in der Fremde.

Bruno Cathomas als Mendel Singer  / © mm@m-misere.de
Bruno Cathomas als Mendel Singer / © mm@m-misere.de

Regisseur Rafael Sanchez inszeniert die Geschichte des osteuropäischen Juden Mandel Singer nach dem Roman „Hiob“ von Joseph Roth als konzentriertes Kammerspiel mit tief bewegenden Momenten. Die vielen kleinen Dramen einer traditionellen Familie mit einem strenggläubigen Vater, der Umgang mit einem behinderten Kind und der Verlust von Heimat geben viel Stoff zum Nachdenken.