11.09.2005

Nachrichtenarchiv 12.09.2005 00:00 11.000 Selbstmorde - Experten fordern bessere Vorbeugung

Experten haben eine bessere Selbstmord-Prävention gefordert. Dazu zähle an erster Stelle die Behandlung psychischer Erkrankungen, sagte der Vorsitzende des Nationalen Suizidvorbeugungsprogramms, Armin Schmidtke. Untersuchungen zeigten, daß auch Hausärzte die Selbstmordgefährdung von Patienten oft nicht erkennen. Deshalb sei eine verbesserte Ausbildung zur Erkennung und Behandlung von Depressionen nötig. Dies gelte auch für Altenpflegekräfte. Jährlich töten sich etwa 11.000 Personen in Deutschland selbst. - Heute wird weltweit ein Suizidpräventionstag begangen.