09.09.2005

Nachrichtenarchiv 10.09.2005 00:00 Huber verteidigt Rückzug aus ökumenischem Bibel-Projekt

Den Rückzug der Evangelischen Kirche aus dem ökumenischen Bibel-Projekt hat der Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, verteidigt. Er habe immer wieder versucht, eine einvernehmliche Regelung herbeizuführen. Die katholische Seite habe aber Vereinbarungen vorgelegt, die die evangelische Kirche nicht unterschreiben könne. In einem Zeitungsinterview wirft Huber der Katholischen Kirche vor, für sie sei bei der Bibelübersetzung im Zweifelsfall die Bindung an römische Instruktionen wichtiger als die Bindung an die Heilige Schrift. Weiter sagte Huber, beide großen Kirchen bemühten sich gemeinsam darum, ökumenisch zu kooperieren. Wo aber klare Unterschiede hervortreten, müsse man diese Unterschiede auch akzeptieren.