04.09.2005

Nachrichtenarchiv 05.09.2005 00:00 KAB: Arbeit gerechter verteilen

Eine neue Bundesregierung aus Union und FDP wird nach Ansicht der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) an der "Art der Politik" nichts verändern. In einer am Sonntag in Köln veröffentlichten Erklärung der beiden KAB-Bundesvorsitzenden heißt es wörtlich: "Auch eine Kanzlerin wird nicht die Autorität gegenüber der Wirtschaft besitzen, um Unternehmen in den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit einzubinden. Am Ende wird auch ihre Regierung von den Bossen regiert." Die KAB-Bundesvorsitzende Zenker kritisierte, derzeit würden statt Arbeitslosigkeit die Menschen bekämpft, die Arbeit suchten. Statt dessen müsse die vorhandene Erwerbsarbeit "durch Verkürzung der Arbeitszeit gerecht verteilt werden".