27.08.2005

Nachrichtenarchiv 28.08.2005 00:00 Sudanesischer Vizepräsident nicht durch Anschlag getötet

Der Hubschrauberabsturz, bei dem Ende Juli der sudanesische Vizepräsident John Garang ums Leben kam, geht offenbar auf einen Pilotenfehler zurück. Zu diesem Ergebnis kamen russische Experten, die den Flugschreiber der Unglücksmaschine untersucht haben. Die entzifferten Gespräche im Cockpit hätten gezeigt, daß die beiden Piloten nicht mit den Wetterverhältnissen zurecht kamen. Die Maschine sei technisch in guter Verfassung gewesen. Nach dem Absturz war der Verdacht aufgekommen, Garang sei möglicherweise einem Anschlag zu Opfer gefallen. Der Tod Garangs, der auch Chef der "Sudanesischen Volksbefreiungsarmee" war, hatte im Sudan blutige Unruhen ausgelöst.