25.07.2005

Nachrichtenarchiv 26.07.2005 00:00 "Wir sind Kirche" kritisiert Papst Benedikt XVI.

Die so genannte Kirchenvolksbewegung "Wir sind Kirche" sieht 100 Tage nach der Wahl von Papst Benedikt XVI. zentrale Zukunftsfragen der katholischen Kirche "ungelöst". Die Hoffnung, der Papst würde sich nun anders verhalten als in seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation, habe sich nicht erfüllt, heißt es in einer Erklärung. Das gelte besonders für die Ökumene. "Wir sind Kirche" fordert den Papst auf, sich Themen wie der Frauenordination und der Aufhebung des Pflichtzölibats zu widmen. Außerdem solle der Papst "die drängenden Probleme Südamerikas, Afrikas und Asiens" wahrnehmen, heisst es.