21.07.2005

Nachrichtenarchiv 22.07.2005 00:00 UN: Simbabwe soll Vertreibungen einstellen

Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Egeland, hat die Regierung Simbabwes aufgefordert, die Vertreibung der Bewohner aus Armenvierteln einzustellen. Laut Egeland sind durch die Räumungs- und Abrissaktionen der Behörden Hunderttausende Menschen in dem afrikanischen Land obdachlos geworden. Auf Anweisung von Präsident Mugabe werden in dem verarmten Land seit Wochen Wohnhäuser, Geschäftsgebäude und Märkte zerstört. Die Regierung begründet die Räumungen mit der Bekämpfung des Schwarzmarkts. Tatsächlich geht das Mugabe -Regime damit gegen die Opposition vor.