07.06.2005

Nachrichtenarchiv 08.06.2005 00:00 Bürgerkrieg in Norduganda: Mitarbeiter der Caritas beschossen

Im Norden Ugandas sind Mitarbeiter der Hilfsorganisation Caritas von Rebellen beschossen worden. Der Zwischenfall markiert eine neue Zuspitzung des Bürgerkrieges in diesem Teil des zentralafrikanischen Landes. Die Rebellenarmee LRA terrorisiert seit Jahresbeginn zunehmend häufiger wieder Zivilisten. Alleine in der Stadt Gulu kamen bisher 115 Menschen ums Leben, stellte das dortige Bistum fest. Der Bürgerkrieg in Norduganda dauert seit 18 Jahren an. Nach einem längeren Waffenstillstand scheiterten im Dezember 2004 Friedensgespräche und die Kämpfe flammten wieder auf.