26.05.2005

Nachrichtenarchiv 27.05.2005 00:00 Hilfe für Ruanda wird benötigt

Das UN-Flüchtlingshilfswerk und das Welternährungsprogramm sind besorgt über die Lage von Flüchtlingen und Rückkehrern in Ruanda. Das Ernährungsprogramm habe fast keine Gelder mehr, sie mit Nahrungsmitteln zu versorgen, heißt es in einer Erklärung. Dringend würden 4,4 Millionen Euro benötigt, um bis Jahresende rund 60.000 Flüchtlinge zu versorgen. Die Flüchtlinge seien vollständig auf UN-Hilfe angewiesen und hätten keinerlei Zugang zu Land oder Arbeit. Deutschland war in diesem Jahr den Angaben zufolge mit 800.000 Euro bislang drittgrößter Geber der UN-Hilfe für Ruanda, hinter den USA und Japan.