15.05.2005

Nachrichtenarchiv 16.05.2005 00:00 Missionskonferenz zu Ende gegangen

Mit einem Appell zur Versöhnung zwischen verfeindeten Nationen ist am Pfingstsonntag die 13. Weltmissionskonferenz in Athen zu Ende gegangen. Die Welt von heute brauche dringend einen "moralischen Kompaß". Das erklärte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Sam Kobia am Sonntagabend. Er kritisierte die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich weltweit. Rund 700 Kirchenvertreter aus über 100 Ländern hatten sechs Tage lang über die Zukunft des Christentums debattiert. Im Mittelpunkt standen dabei auch die Themen Heilung, Klimawandel und Umweltschutz sowie die negativen Folgen der Globalisierung. Der Weltkirchenrat in Genf richtete das Treffen aus. Die Konferenz sollte auch zwischen traditionellen Kirchen und den weltweit schnell wachsenden charismatischen Gemeinschaften vermitteln.