01.05.2005

Nachrichtenarchiv 02.05.2005 00:00 Göttinger Stammzellen-Experimente waren vom Forschungs - Ministerium genehmigt

Das Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie hat wissenschaftliche Versuche verteidigt, bei denen menschliche embryonale Stammzellen in das Gehirn von Affen gespritzt worden sind. Berichte über die Herstellung von Mischwesen aus Mensch und Tier, so genannte Chimären, seien "völlig daneben". Die Experimente seien Teil eines Projektes zur Parkinsonkrankheit, die das Bundesforschungsministerium ordnungsgemäß genehmigt habe, so das Institut. Der Nationale Ethikrat und der Tübinger Moraltheologe Dietmar Mieth hatten scharf gegen die Versuche protestiert.