13.04.2005

Nachrichtenarchiv 14.04.2005 00:00 Kriegsdienst-Verweigerer- Organisation fordert Abbau von Zivistellen

Die Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer hat einen Abbau von Zivildienststellen gefordert. Im Sinne der Gleichberechtigung dürften nicht mehr Kriegsdienstverweigerer als Wehrpflichtige zum Dienst einberufen werden, sagte Geschäftsführer Tobiassen dem Evangelischen Pressedienst. In diesem Jahr würden 30.000 mehr Zivis als Wehrpflichtige einberufen. Berufe das zuständige Bundesfamilienministerium künftig nur noch so viele Zivildienstleistende wie die Bundeswehr Wehrpflichtige ein, könnte das Ministerium im Haushalt 2006 fast 100 Millionen Euro sparen, so Tobiassen.