10.04.2005

Nachrichtenarchiv 11.04.2005 00:00 Industrieländer gaben mehr Geld für Entwicklungshilfe aus

Die wichtigsten Industrieländer haben im vergangenen Jahr einen Rekordbetrag von 78,6 Milliarden US-Dollar für Entwicklungshilfe ausgegeben. Dies seien 4,6 Prozent mehr als im Jahr 2003. Das teilte heute die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit. Zu dem Anstieg trugen bei höhere Beiträge an internationale Entwicklungsorganisationen, mehr Entwicklungshilfe für Afghanistan und den Irak sowie gestiegene technische Zusammenarbeit. Wichtigste Geberländer waren die Vereinigten Staaten, Japan, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Von den 22 Staaten, die untersucht wurden, erfüllten aber nur fünf die UN-Empfehlung, für Entwicklungshilfe 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens aufzuwenden: Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Norwegen und Schweden.