02.04.2005

Nachrichtenarchiv 03.04.2005 00:00 Kasper: Er gab der Kirche sein Gesicht

Nach dem Tod Johannes Pauls II. sagte der deutsche Kardinal Walter Kasper der Katholischen Nachrichten-Agentur: "Die Menschen haben ihn verstanden, er konnte Symbole setzen. Er hat der Kirche und dem Evangelium sein Gesicht gegeben - und zwar ein glaubwürdiges, ein sympathisches, ein menschliches Gesicht." Mit seiner Festigkeit in der katholischen Tradition sei Johannes Paul II. "für viele eine Fels, der Petrus" gewesen. Aus dieser Sicherheit der Identität heraus habe er die Freiheit gehabt, den Dialog einzugehen.